Gegen Massenspeicherung von Internet- und Telefondaten
Datenschützer, Bürgerrechtler und Medienverbände laufen Sturm
„Eine derart weit reichende Registrierung des Verhaltens der Menschen in Deutschland halten wir für inakzeptabel“, heißt es in der von Verleger- und Wirtschaftsverbänden, Journalistengewerkschaften, Datenschützern, Anwälten, Richtern sowie Menschenrechtsorganisationen unterzeichneten Erklärung. Ohne jeden Verdacht einer Straftat würden sensible Informationen über die sozialen und geschäftlichen Beziehungen, die Bewegungen und die individuelle Lebenssituation von mehr als 80 Millionen Bundesbürgern gesammelt.
„Inakzeptable Registrierung“
„Damit höhlt eine Vorratsdatenspeicherung Anwalts-, Arzt-, Seelsorge-, Beratungs- und andere Berufsgeheimnisse aus und begünstigt Wirtschaftsspionage. Sie untergräbt den Schutz journalistischer Quellen und beschädigt damit die Pressefreiheit im Kern.“