Kategoriearchive: Weltweit

Interessengruppe gegen Landminen will bewaffnete Roboter verbieten

Das Militär möchte lieber Roboter als Soldaten zum Kampfeinsatz ins Feld schicken. Britische Friedensaktivisten hingegen wollen verhindern, dass künftig Maschinen über Leben und Tod von Menschen entscheiden. Sie wollen deshalb autonome Kampfroboter ächten lassen.

magnus.de

US-Kampfroboter griffen eigene Truppen an

Drei Kampfroboter, die im vergangenen Jahr im Irakkrieg zum Einsatz kamen, mussten bereits kurz nach ihrer Ankunft wieder zurückgeholt werden. Die bewaffneten Maschinen hätten wohl die eigenen Truppen bedroht…

standard.at

Konflikte sollen Gesprächen weichen: Im Streit um Landrechte haben Kanadas Indianer und der Verband der Prospektoren das „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet. Der Vertrag soll die Rechte der Ureinwohner schützen – und eine Konfliktlösung in gegenseitigem Respekt anstreben.

Organisationen wie Mining Watch Canada sehen den Vertrag eher skeptisch. Gerade jetzt wurden in der Provinz Ontario Indianerführer zu Haftstrafen verurteilt, weil sie sich wehrten, dass Rohstoffunternehmen auf die von ihnen beanspruchten traditionellen Jagd- und Siedlungsgebiete vordringen: In Napanee bei Kingston verbüßt Robert Lovelace von den Algonquins eine sechsmonatige Strafe, weil er Prospektoren Zugang zu einem Uran-reichen Territorium verweigert hatte. In Thunderbay wurden Häuptling Donny Morris und fünf weitere Angehörige der Gemeinde Kitchenuhmaykoosib Inninuwug ebenfalls zu einer Haftstrafe verurteilt, weil sie eine Platinsuche blockierten.

handelsblatt

Mehr als eine Milliarde Menschen hat keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser – häufig mit tödlichen Folgen. »Täglich sterben weltweit 5000 Kinder«, mahnt SPIEGEL ONLINE zum Welt-Wasser-Tag, der jährlich am 22. März auf die grundlegende Bedeutung des Wassers für die Menschheit aufmerksam machen soll: »Die Uno hatte es sich 2002 zum Ziel gesetzt, bis 2015 die Zahl der Menschen zu halbieren, denen ein Zugang zu sauberem Wasser fehlt. Experten halten dies aber schon jetzt nicht mehr für erreichbar.« Sie befürchten, es sei nur eine Frage der Zeit, bis um Wasser Kriege geführt werden.

die gesellschafter 

„Schlimmste Krise seit Zweitem Weltkrieg“

Die Krise an der Wall Street droht ganz New York mitzureißen: Tausende verlieren ihre Jobs, Steuereinnahmen brechen weg, selbst der Immobilienmarkt beginnt zu wanken

Die Kreditkrise an der Wall Street eskaliert viel schneller, als es selbst Experten vermutet hätten. „Keiner hat so etwas je erlebt“, staunte Alan Fishman, der Chef der Hypothekengruppe Meridian Capital, in der „New York Times“.

spiegel 

5000 kleine Kinder sterben jeden Tag weltweit, weil ihnen etwas fehlt, das hierzulande völlig selbstverständlich ist: sauberes Wasser und Toiletten. Mangelnde Hygiene fordert mehr Todesopfer als Aids. Zum heutigen Weltwassertag fordern Hilfsorganisationen eine bessere Versorgung.

Trotz jahrelanger Anstrengungen haben mehr als eine Milliarde Menschen weiter keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser – und über zwei Milliarden müssen ohne sanitäre Einrichtungen leben. „Täglich sterben 5000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen, weil sie und ihre Eltern nicht wissen, dass unsauberes Wasser krank macht und den Tod bedeuten kann“, teilte die Welthungerhilfe vergangene Woche mit.

stern

Wie Bush der Wirklichkeit trotzt

„Nobel“, „notwendig“, „gerecht“ nennt US-Präsident Bush den Irak-Krieg zum fünften Jahrestag. Und blendet das Desaster im Land einfach aus: Kein Wort zu den enormen Kosten, der politischen Zerrissenheit, den vielen Toten – die Schönfärberei nehmen ihm auch die meisten Amerikaner nicht mehr ab.

spiegel

Gräueltaten im Irakkrieg: US-Veteranen enthüllen schockierende Details

Fünf Jahre nach dem Einmarsch im Irak schildern US-Veteranen unzensiert und ungefiltert ihre Version dieses schmutzigen Kriegs.

netzeitung 

10 Lügen zum Irak-Krieg

Der Irakkrieg in Zahlen

Die Polizei nutzt ihre neuen Überwachungs-Befugnisse rege aus. In nur fünf Wochen wurden die Standorte von 82 Handy-Nutzern lokalisiert und 2.766 Anschluss-Inhaber ausgeforscht. Brisant: Namen zu bestimmten IP-Adressen geben Internet-Provider schon seit Jahren weiter.

diePresse.com 

Der Professor der Uni Princeton und populäre Blogger von „Freedom to Tinker“ wurde kürzlich offiziell gebeten, die in New Jersey in Zukunft angewendeten Wahlcomputer genauer unter die Lupe zu nehmen. In Anbetracht der Tatsache, dass Professor Felten ein Experte auf dem Gebiet ist, scheint das Anliegen der Stadtverwaltung mehr als sinnvoll zu sein. Man könnte nach einem erfolgreichen Test eines Experten mehr Vertrauen in diese Geräte aufbauen. Wahlmaschinenproduzent Sequoia sieht die Sache aber ganz anders. Sie bedrohten Mr. Felten jetzt mit einer E-Mail. Schreibt er die Wahrheit über die Geräte, wird er verklagt.

gulli news

Wahlcomputer in Ohio zum Tatort eines Verbrechens erklärt

Offizieller Tatort sind inzwischen die Wahlcomputer im US-Bundesstaat Ohio. 15 Geräte hatten 2006 in einer Wahl seltsame Ergebnisse sowie verschiedene Wahlmöglichkeiten angeboten. Die Geräte wurden nun zum „Tatort“ erklärt und werden untersucht. Tests der Maschinen wurden nur unzureichend durchgeführt, Spendenschecks von Wahlmaschinenherstellern werfen ebenso ein etwas seltsames Licht auf die Wahlprozeduren im Wackelstaat Ohio.

gulli news 

Die kriminelle Laufbahn erkennt man vielleicht schon am Fünfjährigen: weswegen einer der hochrangigsten britischen Gerichtsmediziner fordert, von Kindergartenkindern mit „auffälligem Verhalten“ schon mal DNA-Proben zu nehmen, um sie als kriminelle Erwachsene besser aufspüren zu können. „Je jünger, desto besser“, argumentierte Gary Pugh, Direktor der Forensik am Scotland Yard.

gulli news

Amerikanische Studie: Keine Verbindungen zwischen Saddam Hussein und al-Qaida; neue Schätzungen: Der militärische Einsatz im Irak kostet derzeit 12 Milliarden Dollar im Monat

Mehr als 600.000 irakische Dokumente, also alles, was man an relevanten Papieren seit der Invasion 2003 in die Hände bekommen hat, hat man akkurat durchgekämmt – und keinen Beweis dafür bekommen, dass Saddam Husseins Regierung irgendwelche operative Verbindungen zum al-Qaida-Netzwerk hatte. Dies ist kein Ergebnis der Recherche von besonders sorgfältig arbeitenden Enthüllungsjournalisten, die ein etwas exzentrisches Timing pflegen, sondern Resultat einer Studie, die vom Pentagon finanziert wurde.

telepolis 

Jeder hundertste erwachsene Amerikaner sitzt jetzt hinter Gittern, am meisten Strafgefangene gibt es im Bible Belt

Nach einem Bericht des Pew Center on the States haben die USA erstmals in der Geschichte den Rekord eingestellt, dass ein Prozent der erwachsenen Bevölkerung hinter Gittern sitzt. Anfang 2008 waren dies genau 2.319.258 Menschen.

telepolis

Im Strudel der Gefängnisindustrie

Eine aktuelle US-Studie stellt fest: Je mehr Geld in den Strafvollzug gesteckt wird, um so mehr Strafgefangene werden frisch eingeliefert

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind Weltmeister. Zumindest was den Strafvollzug angeht. Von den 288 Millionen Bürgern der USA befinden sich in diesem Augenblick 2.2 Millionen Menschen im Gefängnis. Das ist unangefochten Weltspitze. Da können Schurkenregime wie Iran oder Nordkorea nur vor Neid erblassen: In den USA kommen auf 100.000 Bürger 737 Strafgefangene (Stand: Ende 2005). Putins Russland ist mit 607 Strafgefangenen auf Hunderttausend Zweiter. Die Bronzemedaille geht an Kuba mit 487 Gefängnisinsassen. Bescheiden nehmen sich da geradezu die 98 Strafgefangenen aus, die in Deutschland im Jahre 2004 auf je Hunderttausend Einwohner kamen.

telepolis 

Erstmals in der Geschichte der USA wird der Haushalt die Drei-Billionen-Dollar Marke überschreiten.

Die Ausgaben des Verteidigungsamtes (ausgenommen Irak-Krieg) werden 2009 bei 515,4 Milliarden Dollar liegen. Gegenüber diesem Jahr werden sie um 36 Milliarden Dollar bzw. um sieben Prozent steigen.
Zusätzlich will Bush beim Kongress weitere rund 70 Milliarden US-Dollar für „dringende“ Militärausgaben im Irak und in Afghanistan beantragen.
http://de.rian.ru/business/20080204/98295581.html

Im Jahr 2007 versuchten offiziellen Daten zufolge 2100 US-Soldaten, sich das Leben zu nehmen – im Schnitt waren das rund fünf Suizid-Versuche pro Tag. Die im Kriegsverlauf bereits erhöhten Geldmittel für die Soldatenbetreuung reichen immer noch nicht aus.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,532842,00.html

Erziehungscamps für junge Straftäter

Auch «Warnarrests» hält der Unionsfraktionschef für ein geeignetes Mittel gegen kriminelle Jugendliche.

Netzeitung

US-“Boot Camps“ – Manche überleben nicht

Als die ersten „Boot Camps“ für straffällige Jugendliche in den USA entstanden, schwärmte das US-Justizministerium von „einer der innovativsten und aufregendsten Formen“ des Jugendstrafvollzugs. Fast 20 Jahre später ist Ernüchterung eingekehrt.

n-tv

Das Versagen der Drill-Maschine

Sie stehen für Disziplin, Erniedrigung, Erschöpfung: Seit knapp 20 Jahren versuchen die USA, jugendliche Taugenichtse in Boot Camps gefügig zu machen. Doch Untersuchungen belegen: Der therapeutische Sinn ist zweifelhaft – und immer wieder kommt es zu Misshandlungen und Todesfällen.

spiegel online

Patrioten gegen die Verfassung

Das politische System der USA und die Eingriffe der Regierung Bush

Die Vereinigten Staaten von Amerika, die mit all seinen Vorzügen und Nachteilen als Musterbeispiel eines demokratischen Staates gelten, befinden sich am Scheideweg. Die Regierung Bush ist dabei, essentielle Bestandteile der Verfassung zu umgehen oder außer Kraft zu setzen und somit den pluralistischen Charakter der US-amerikanischen Gesellschaft zu untergraben. Der Machthunger im Weißen Haus ist zwar erschreckend, aber nicht überraschend oder neu. In Verbindung mit historischen Ereignissen wird rückblickend eine Tendenz erkennbar, vor der Amerikas Gründerväter in weiser Voraussicht gewarnt haben.

US-Präsident George W. Bush schlägt im Atomstreit mit Iran ungewohnt starke Töne an. Wer einen „Dritten Weltkrieg“ vermeiden wolle, müsse das Mullah-Regime daran hindern, Nuklearwaffen zu entwickeln, sagte er – einen Tag nach dem Treffen zwischen Ahmadinedschad und Putin.

spiegel

Massive Kritik an Bushs Weltkrieg-Szenario

Erst malt US-Präsident Bush die Gefahr eines Dritten Weltkriegs an die Wand, dann droht Russlands Präsident Putin mit neuen Atomwaffen. Gerät die Welt aus den Fugen? Unsinn, meinen deutsche Politiker.

netzeitung

 

Laut WHI 2007 hat der Hunger in 36 Ländern alarmierende Ausmaße angenommen. 25 von ihnen liegen in Afrika südlich der Sahara, neun in Asien und je eins im Nahen Osten und Lateinamerika. Spitzenreiter der traurigen Rangliste sind Burundi, die Demokratische Republik Kongo (ehemals Zaire), die immer noch an den Folgen bewaffneter Konflikte leiden.

frankfurter rundschau

Waffen statt Brot

Afrikas Staaten haben seit 1992 infolge bewaffneter Konflikte insgesamt 284 Milliarden US-Dollar eingebüßt – das ist mehr als in diesem Zeitraum an Entwicklungshilfe in den Kontinent geflossen ist. In einer jetzt veröffentlichten Studie rechneten drei britische Organisationen aus, dass den Ländern jährlich 18 Milliarden US-Dollar verloren gehen, und zwar sowohl infolge direkter Kriegskosten, der zusätzlichen Belastung des Gesundheitswesens und zerstörter Infrastruktur wie durch die wirtschaftlichen Folgekosten.

frankfurter rundschau

Auf Project Censored Media Democracy werden die Top 25 zensierten Nachrichten in den USA aufgelistet. Das Project Censored, ist eine unabhängige medienkritische Organisation. Die wichtigsten Stories, die von der Mainstreampresse verschwiegen wurden, sind dort aufgelistet.

yigg.de