Der britische Wissenschaftler John Anthony Allan beschäftigt sich mit der Frage, wieviel Wasser für die Produktion von Lebensmitteln und Konsumgütern verbraucht wird. Diese Menge nennt er „virtuelles Wasser“. In einer Tasse Kaffee stecken zum Beispiel 140 Liter „virtuelles Wasser“, wenn man den Wasserbedarf für Anbau der Pflanzen, Ernte, Verschiffung, Röstung und Verpackung errechne. Für einen Hamburger ergeben sich so sogar 2400 Liter Wasserverbrauch.

tageschau

Linux-Wegbereiter Stallman über freie Software

Ohne Richard Stallman gäbe es Linux nicht. Seit 25 Jahren kämpft der US-Aktivist unter anderem gegen Bill Gates und fordert: Nehmt euer Leben selbst in die Hand.

taz 

Streitbar ist er geblieben: Günter Amendt, der wohl bekannteste Sexualaufklärer der 68-er Generation und ausgewiesene Bob-Dylan-Experte. Nun war der mittlerweile 64-jährige Hamburger zu Gast im Literarischen Salon der Uni Hannover, um sein neues Buch „No Drugs ­ No Future“ vorzustellen. Ein, wie Moderator Alexander Perrey zu Recht anmerkte, engagiertes Manifest und gleichzeitig ein Rückblick von Amendt auf seine jahrzehntelange Auseinandersetzung mit der offiziellen Drogenpolitik.

telepolis 

Der Chaos Computer Club hat einen Fingerabdruck von Innenminister Schäuble veröffentlicht. Den lässt die Aktion allerdings nach eigenen Worten „kalt“. Sein Fingerabdruck sei kein Geheimnis, den könne jeder haben. „Ich habe nichts zu befürchten.“

heute.de

Schäuble lässt Fingerabdruck überprüfen

Der Innenminister demonstriert Gelassenheit, will aber die Kopie seines Fingerabdrucks mit der eigenen Kuppe vergleichen. Unter Herstellern von Finger-Scannern sorgt die Aktion des CCC für Unruhe…

netzeitung

Chaos Computer Club jagt Angela Merkel

Den von Wolfgang Schäuble haben sie schon. Nun will sich der Berliner Chaos Computer Club (CCC) einen Fingerabdruck der Bundeskanzlerin verschaffen. Das soll zeigen: „Biometrische Merkmale“, mit denen auch Reisepässe ausgerüstet werden sollen, sind durchaus fälschbar.

Mehr als eine Milliarde Menschen hat keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser – häufig mit tödlichen Folgen. »Täglich sterben weltweit 5000 Kinder«, mahnt SPIEGEL ONLINE zum Welt-Wasser-Tag, der jährlich am 22. März auf die grundlegende Bedeutung des Wassers für die Menschheit aufmerksam machen soll: »Die Uno hatte es sich 2002 zum Ziel gesetzt, bis 2015 die Zahl der Menschen zu halbieren, denen ein Zugang zu sauberem Wasser fehlt. Experten halten dies aber schon jetzt nicht mehr für erreichbar.« Sie befürchten, es sei nur eine Frage der Zeit, bis um Wasser Kriege geführt werden.

die gesellschafter 

„Schlimmste Krise seit Zweitem Weltkrieg“

Die Krise an der Wall Street droht ganz New York mitzureißen: Tausende verlieren ihre Jobs, Steuereinnahmen brechen weg, selbst der Immobilienmarkt beginnt zu wanken

Die Kreditkrise an der Wall Street eskaliert viel schneller, als es selbst Experten vermutet hätten. „Keiner hat so etwas je erlebt“, staunte Alan Fishman, der Chef der Hypothekengruppe Meridian Capital, in der „New York Times“.

spiegel 

Jährlich werden zwischen 10 und 14 Milliarden Schuss Militärmunition weltweit produziert, also rund zwei Kugeln für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind auf der Erde.

Jährlich werden 1000 Milliarden Dollar für Verteidigungszwecke ausgegeben. Zum Vergleich: Für internationale Entwicklungshilfe sind es pro Jahr nur rund 60 Mrd. Dollar.

handelsblatt 

5000 kleine Kinder sterben jeden Tag weltweit, weil ihnen etwas fehlt, das hierzulande völlig selbstverständlich ist: sauberes Wasser und Toiletten. Mangelnde Hygiene fordert mehr Todesopfer als Aids. Zum heutigen Weltwassertag fordern Hilfsorganisationen eine bessere Versorgung.

Trotz jahrelanger Anstrengungen haben mehr als eine Milliarde Menschen weiter keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser – und über zwei Milliarden müssen ohne sanitäre Einrichtungen leben. „Täglich sterben 5000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen, weil sie und ihre Eltern nicht wissen, dass unsauberes Wasser krank macht und den Tod bedeuten kann“, teilte die Welthungerhilfe vergangene Woche mit.

stern

Sauberes Trinkwasser aus der Leitung ist in vielen Gegenden der Welt ein fast schon luxuriöses Gut. Hierzulande fließt es zwar reichlich, es ist aber immer stärker mit Schmutz und Rückständen von Arzneien belastet.

Die Vereinten Nationen haben eine bessere Wasserversorgung und mehr sanitäre Anlagen für Milliarden Bedürftige angemahnt. Vor dem Weltwassertag am Samstag berichtete das Kinderhilfswerk Unicef, dass weltweit 1,1 Milliarden Menschen ohne ausreichend sauberes Wasser auskommen müssen. Rund 2,6 Milliarden Menschen lebten zudem ohne oder mit zu wenigen Toiletten; das sind gut 40 Prozent der Weltbevölkerung.

Verschmutzung durch Arzneimittel

«Mehr als die Hälfte des Grundwassers und der Flüsse in Deutschland haben keine gute Qualität und können ohne aufwendige Reinigung nicht genutzt werden. Denn sie werden jährlich mit Arzneimittelrückständen und mehr als 500.000 Tonnen Schadstoffen belastet», klagte sie. Die Regierung interessiere sich weder für das wahre Ausmaß der Wasserverschmutzung, noch für die Verhinderung weiterer Schadstoffeinleitung in das Grundwasser.

netzeitung 

Abnehmender Golfstrom bewirkt Domino-Effekt

Ein Abschwächen des Golfstroms könnte einen Domino-Effekt auf Niederschläge, Wind und die Zugrichtung von Stürmen haben, warnten japanische Wissenschafter in einer aktuellen Studie. Der Einfluss des Atlantik-Golfstroms ist insbesondere mit Blick auf ein Szenario der Klimaforschung interessant, wonach das massive Einströmen kalten Wassers von auf Grönland schmelzenden Gletschern den wärmenden Einfluss des Golfstroms deutlich verringern würde.In diesem Fall würde Westeuropa womöglich eine Eiszeit drohen. Der Weltklimarat (IPCC) hatte im vergangenen Jahr vorausgesagt, dass der Golfstrom sich in diesem Jahrhundert wahrscheinlich abschwächen werde.

der.standard.at

Mögliche Konsequenzen aus der gestrigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung

Das, was das Bundesverfassungsgericht gestern vorläufig verbot – nämlich die Weitergabe von Vorratsdatenspeicherungsdaten zur Verfolgung von Bagatelldelikten – könnte potentiell Auswirkungen auf das Geschäft mit Filesharing-Abmahnungen haben.

telepolis

Karlsruher Urteil schützt Musikpiraten nicht

Auf den ersten Blick hat das Bundesverfassungsgericht zur Vorratsdatenspeicherung ein glasklares Urteil gesprochen. Auf den zweiten Blick ist es nicht mehr ganz so klar. Musikpiraten werden wohl auch in Zukunft vor Strafe nicht geschützt sein.

netzeitung 

Wie Bush der Wirklichkeit trotzt

„Nobel“, „notwendig“, „gerecht“ nennt US-Präsident Bush den Irak-Krieg zum fünften Jahrestag. Und blendet das Desaster im Land einfach aus: Kein Wort zu den enormen Kosten, der politischen Zerrissenheit, den vielen Toten – die Schönfärberei nehmen ihm auch die meisten Amerikaner nicht mehr ab.

spiegel

Gräueltaten im Irakkrieg: US-Veteranen enthüllen schockierende Details

Fünf Jahre nach dem Einmarsch im Irak schildern US-Veteranen unzensiert und ungefiltert ihre Version dieses schmutzigen Kriegs.

netzeitung 

10 Lügen zum Irak-Krieg

Der Irakkrieg in Zahlen

Erster Sieg des AK Vorrat vor dem Verfassungsgericht

Teilweise außer Kraft ist die Vorratsdatenspeicherung der Telekommunikation durch eine einstweilige Entscheidung des Bundesverfassungsgericht. Speichern dürfen die Provider noch, der staatliche Zugriff ist jedoch nur in außergewöhnlichen Fällen erlaubt. Die EV ist die erste Entscheidung des BVerfG, die damit auf einen Eilantrag reagiert. Die Verfassungsmäßigkeit der VDS ist damit noch lange nicht geklärt, weitere Einschränkungen sind möglich. Datenschützer fordern inzwischen den Rücktritt von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

gulli news

Stimmen zum Verfassungsgericht

Pfeifen im Walde: Das BMJ tönt lauthals, wie einig man sich mit dem BVerfG sei, welches der Datensammelwut der Regierung einen empfindlichen Dämpfer verpasst hat. Während sich Zypries weiter blamiert, sieht die deutsche Piratenpartei die Einstweilige Verfügung durchaus skeptisch.

gulli news

Bitte bevorraten Sie sich

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung dürfen die Daten nur genutzt werden, wenn eine schwere Straftat vorliegt, aber es gibt noch weitere Konsequenzen

Das Bundesverfassungsgericht hat am 19.03.2008 dem Eilantrag von acht Beschwerdeführern, den Vollzug der Vorratsdatenspeicherung zu stoppen, teilweise stattgegeben. Für die Gegner der Überwachung ist das weder ein Sieg noch eine Niederlage. Die Konsequenzen der Entscheidung erschließen sich erst aus der Begründung. Die aber hat es in sich.

telepolis 

Die Polizei nutzt ihre neuen Überwachungs-Befugnisse rege aus. In nur fünf Wochen wurden die Standorte von 82 Handy-Nutzern lokalisiert und 2.766 Anschluss-Inhaber ausgeforscht. Brisant: Namen zu bestimmten IP-Adressen geben Internet-Provider schon seit Jahren weiter.

diePresse.com 

Der Professor der Uni Princeton und populäre Blogger von „Freedom to Tinker“ wurde kürzlich offiziell gebeten, die in New Jersey in Zukunft angewendeten Wahlcomputer genauer unter die Lupe zu nehmen. In Anbetracht der Tatsache, dass Professor Felten ein Experte auf dem Gebiet ist, scheint das Anliegen der Stadtverwaltung mehr als sinnvoll zu sein. Man könnte nach einem erfolgreichen Test eines Experten mehr Vertrauen in diese Geräte aufbauen. Wahlmaschinenproduzent Sequoia sieht die Sache aber ganz anders. Sie bedrohten Mr. Felten jetzt mit einer E-Mail. Schreibt er die Wahrheit über die Geräte, wird er verklagt.

gulli news

Wahlcomputer in Ohio zum Tatort eines Verbrechens erklärt

Offizieller Tatort sind inzwischen die Wahlcomputer im US-Bundesstaat Ohio. 15 Geräte hatten 2006 in einer Wahl seltsame Ergebnisse sowie verschiedene Wahlmöglichkeiten angeboten. Die Geräte wurden nun zum „Tatort“ erklärt und werden untersucht. Tests der Maschinen wurden nur unzureichend durchgeführt, Spendenschecks von Wahlmaschinenherstellern werfen ebenso ein etwas seltsames Licht auf die Wahlprozeduren im Wackelstaat Ohio.

gulli news 

Die kriminelle Laufbahn erkennt man vielleicht schon am Fünfjährigen: weswegen einer der hochrangigsten britischen Gerichtsmediziner fordert, von Kindergartenkindern mit „auffälligem Verhalten“ schon mal DNA-Proben zu nehmen, um sie als kriminelle Erwachsene besser aufspüren zu können. „Je jünger, desto besser“, argumentierte Gary Pugh, Direktor der Forensik am Scotland Yard.

gulli news

17 Millionen Briten pendeln mit Funkchip-Fahrkarten zur Arbeit. In den Zentralrechnern der Verkehrsbetriebe sammeln sich so perfekte Bewegungsprofile an – diese Datenbanken will der Geheimdienst MI5 nun nach Terroristen durchforsten.

Es ist die perfekte Überwachungsinfrastruktur: In der Londoner U-Bahn bezahlen Pendler nur noch fünf Prozent ihrer Fahrkarten mit anonymem Bargeld. Alle anderen identifizieren sich unfreiwillig, wenn sie per EC-Karte zahlen oder die beliebten Jahrestickets mit eingebautem Funkchip bei sich tragen. Diese sogenannten Oyster-Karten muss man nicht einmal in einen Automaten stecken – sie können unbemerkt aus einigen Metern Entfernung ausgelesen werden.

spiegel